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Quartier Zukunft der Deutschen Bank in Berlin

Bericht SAS, Wien, 02.03.2018

Quartier Zukunft der Deutschen Bank in Berlin.

So digital wie nötig, so menschlich wie möglich.

Die Eröffnung der Q110 der Deutschen Bank der Zukunft in Berlin erfolgte im September 2005 und erstaunte damals sowohl die Fachwelt, wie auch die Kunden mit der ersten echten Erlebnisbank. Dieses Idealbild einer modernen Geschäftsstelle wurde schnell zur international anerkannten Referenzinstallation. Viele Institute haben im Laufe der Jahre versucht ähnliche Flagshipstores zu errichten, die Vollständigkeit und Qualität konnte aber - obwohl oftmals angestrebt - in keinem Fall erreicht werden.

Für die Deutsche Bank war die Q110 nicht Mustergeschäftsstelle, sondern vor allem Entwicklungslabor um neue Ideen in der Praxis zu erproben, es wurde niemals angestrebt das Muster komplett auf andere Orte zu übertragen.

Nach zehn Jahren der Erprobung und zahlreichen gewonnenen Erfahrungen entschied sich die Bank unter der Bezeichnung „Quartier Zukunft“ für eine komplette Neugestaltung um wieder ein gänzlich neues Konzept zu erproben. Schließlich wurde die modernste Filiale der Deutschen Bank am 18. November 2017 eröffnet.

Das „Quartier Zukunft“ vernetzt erstmals vollständig die analoge und digitale Angebotswelt der Deutschen Bank und ist nun Vorbild für weitere Städte in Deutschland. Besucher werden eingeladen das Modell zu testen und weiterzuentwickeln.

Die Bank hat in diese Filiale fünf Millionen Euro investiert. In der Friedrichstraße 181 lässt sich erleben, was Kunden in einer Bankfiliale in Zukunft alles erwartet – so etwa die vollständige Vernetzung aller analogen und digitalen Zugangswege zur Bank. Ein einfaches Beispiel: Kunden können erstmals auf dem iPad ihren Wunsch-Berater auf der Homepage von „Quartier Zukunft“ auswählen, ihre Fragen im Online-Dialog vorbesprechen und zügig einen Beratungstermin vor Ort vereinbaren.

Im „Quartier Zukunft“ spielen Kunden und Besucher die entscheidende Rolle, so zum Beispiel die 1.000 Berliner Startup-Unternehmen, die neben vielen anderen Privat- und Geschäftskunden von hier aus mit Bankdienstleistungen betreut werden. Den jungen Unternehmen steht beispielsweise das „Gewächshaus“ offen – offene Arbeitsplätze, an denen Gründer neue Ideen und Geschäftsmodelle entwickeln können. Im benachbarten „Customer Lab“ können Kunden ausprobieren, ob ihnen eine neue Bank-App gefällt und was sie daran verbessern würden.

Die Bank ist ein Ort der Begegnung, die Bank ist Gastgeber, hier werden Visionen weiterentwickelt. Es geht dabei nicht allein um Geld, es geht um die Zukunft der Kunden. Die Bank der Zukunft ist Partner und Coach, der Kunde bestimmt, wann, wo und wie er mit der Bank in Kontakt tritt.

Unterschiede zur Q110:

Es gibt kein Bargeld, keine Boxprodukte und keinen Bankschalter im „Quartier Zukunft“, Selbstbedienungsgeräte sind ausgelagert und nur über einen Seiteneingang erreichbar. Sie stellen keinen Mittelpunkt dar. Beratung und vollwertige Kontakte stehen im Vordergrund.

Große Begegnungszonen

Breites kulinarisches Angebot

Outdoor Banking

Clubbereich.

Vier Themen beherrschen die Bank:

Innovation

Innovationen und Trends erlebt man im gesamten Quartier Zukunft. Angefangen bei der Architektur über Veranstaltungen und Ausstellungen bis hin zur Beratung. Es gibt dazu viele überraschende und neu gedachte Ideen. Beispielsweise können sich Kunden Ihren Wunsch-Berater individuell aussuchen. Wer optimal passt, bestimmt der Kunde. Mit den Beratersteckbriefen kann man sich online oder vor Ort einen Eindruck verschaffen.

Coaching

Standardlösungen aus der Schublade helfen in einer sich ständig verändernden Welt nicht wirklich weiter. Die Berater helfen auch über das Banking hinaus – partnerschaftlich als Coach und Inspirator. Deshalb gibt es im Quartier Zukunft spannende Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops für den Finanz- und Businessbereich und zu vielen weiteren Themen. Darüber hinaus werden Diskussionen mit erfahrenen Experten und Inspiration durch erfolgreiche Start-ups geboten.

Inspiration

Das Quartier Zukunft ist mehr als eine Bank. Es gibt Freiraum um anregende Gespräche zu führen, um in die persönliche Entwicklung einzusteigen oder sich einfach inspirieren und begeistern zu lassen. Zum Beispiel in der Gallery, wo regionale und internationale Künstler und Designer ihre Werke präsentieren. Oder im Gewächshaus, wo die Ideen von Start-ups und Kreativen im Co-Working-Space wachsen können.

Community

Gemeinsam geht vieles besser, gemeinsam lassen sich erste Gedanken zu konkreten Plänen weiterentwickeln. Marktplatz, Q Café und Urban Garden laden ein, sich in entspannter Atmosphäre untereinander und mit den Beratern zu vernetzen. Der Austausch von Ideen und gemeinsamen Vorhaben ist persönlich in der Bank als auch online – unter #MeinQuartierZukunft – möglich.

Wie findet man seinen persönlichen Berater?

Man wählt einfach auf der Webpage der Bank einen aus den 28 Beratern. Kurzvideos (90 Sekunden) stellen Berater aus den Bereichen: Finanzpartner, Eventteam und Produktexperten (Immobilie Geschäftskunden Konto & Karte Sparen Digital Banking Privatkredit Vorsorge Investments Hausbankwechsel und neues Konto) vor.

Nadin Chucher, Leiterin Quartier Zukunft. „Alle einfachen Dinge erledige ich Online, da brauche ich keinen Berater. Wenn es aber wichtig ist, oder um die Zukunft geht, dann möchte ich mit jemanden sprechen".

Das „Quartier Zukunft“ basiert auf den Ergebnissen gezielter Trendforschung in 17 globalen Metropolen. Bei der Entwicklung des Konzepts hat die Bank auch die Erfahrungen mit Q110 eingebracht. Dieses frühe Trendlabor, damals „Deutsche Bank der Zukunft“ genannt, war 2005 am selben Standort entstanden und wurde innerhalb von zehn Jahren von fast drei Millionen Menschen besucht.

„Quartier Zukunft“ kann zum Vorbild für Standorte in anderen deutschen Metropolen werden. Weil tausende Besucher den neuen Anziehungspunkt in der Friedrichstraße besuchen werden, ist er als Test Ort für weitere digitale Angebote besonders geeignet. Deshalb ist der neue Standort mit der Digitalfabrik der Deutschen Bank in Frankfurt eng vernetzt, genauso wie mit den Ideenschmieden der Bank für neue digitale Anwendungen, den sogenannten „Innovation Labs“ der Bank. Weltweit gibt es drei dieser Labs, eines davon in den Hackeschen Höfen in Berlin. Ebenfalls in der Hauptstadt arbeitet die Deutsche Bank seit August zusammen mit dem Startup-Entwickler Axel Springer Plug & Play. Schließlich nutzt die Bank auch den Innovations-Campus der Factory Berlin, eine der größten Katalysatoren für digitale Innovationen in Deutschland.

So persönlich wie möglich, so digital wie nötig: Beratung zum Online und Mobile Banking der Deutschen Bank - Die "Instant Service Bar" im Quartier Zukunft.

 


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